Statische Target Trend Methode

Die Target-Trend-Methode wurde entwickelt von Jochen Steffens und Thorsten Ewert. Sie ist ausführlich beschrieben in Ihrem Buch ‚Die hohe Kunst des (Day-)Tradens‘.

Es ist eine sehr visuelle Methodik, die viele Menschen anspricht und gleichzeitig die einzige kurs-vorhersehende Methodik. Alle anderen Indikatoren sind i.d.R. nachlaufende Indikatoren. Auf den Charts findet man sgn. ‚Targets‘. Diese Targets ‚ziehen den Kurs‘ an. Man weiß also IM VORFELD, wo der Kurs am wahrscheinlichsten hinlaufen wird. Beim Traden ist das von großem Vorteil.

Während Jochen Steffens und Thorsten Ewert ihre Charts und Ihre Chartelemente regelmäßig aktualisieren (‘dynamisch’), benutzen wir hier eine ‘statische’ Variante, bei der wir die Chartelemente nur einmal aufsetzen und ab dann nur fortschreiben.

Wie findet man jetzt diese ‚Targets‘ im Chart? Dies wird in dieser Anleitung beschrieben.

Die statische Target Trend Methode benutzt nur 4 der originalen 7 Chartelemente aus der ursprünglichen Target Trend Methode, um den zukünftigen Verlauf eines Trading-Instruments vorherzusagen. Diese sind:

  1. Unterstützungs- und Widerstandsniveaus. Hier benutzen wir die Unterstützungs- und Widerstandsniveaus aus den wöchentlichen Charts. (anstatt täglichen Charts bei der original Target Trend Methode)
  2. ‘Rechtecke’ – Aktien bewegen sich innerhalb von aufeinander gestapelten ‘Rechtecken’. (im englischen Sprachgebrauch auch öfters ‘Darvas-Box’ genannt).
  3. Trendlinien (für Aufwärts-Trends im Normalfall die untere Trendlinie, für Abwärts-Trends, die obere Trendlinie). Dies sind die externe Trendlinien (im Chart in blau und rot eingezeichnet).
  4. Parallele Linien zu den Trendlinien.

Auf den Schneidepunkten von den Unterstützungen/Widerständen mit den Trendlinien findet man die sgn. Targets.

Die weiteren Chartelemente aus der original Target Trend Methode (Zeitzyklen, Fibonnacci-Projektionen und den eigenen Signalgeber) benutzen wir hier nicht.