MACD-Divergenz Tradingsignale

Hier traden wir Counter-Trend-Signale. Sie basieren auf einer Divergenz zwischen Kurs und MACD-Indikator. Divergenzen sind unbeständige Situationen, in denen sich ein Indikator entgegen des Kursverlaufes entwickelt. Dieser unbeständige Zustand löst sich zwangsläufig auf und löst dabei meist sehr dynamische Kursbewegungen aus. Diese Trading-Signale sind sehr zuverlässig und geben wenige Fehlsignale. Die meisten dieser Trades laufen gleich am ersten Tag ins Plus.

Der MACD-Indikator wurde von Gerald Appel erfunden und ist ausführlich in seinem Buch ‚Power-Tools für die Technische Analyse‘ beschrieben. Die hier benutzte Trading Methodik stammt von Dr. Elder und kann in seinem Buch ‚The new trading for a living‘ nachgelesen werden.

Wir unterscheiden zwischen bearischen und bullischen Divergenzen. Bei einer bullischen Divergenz gehen wir einen ‚long-Trade‘ ein. Bei einer bearische Divergenz eröffnen wir einen ‚short-Trade‘.

Wir stellen wir hier maximal zwei Trades pro Tag vor. Die Positionen werden i.d.R. 14 Tage behalten. Es werden long- und/oder Short-Positionen eingegangen. Innerhalb dieser Zeit sind die Trades über eine Stop-Order abgesichert bzw. Sie erhalten eine Information, diese Trades zu schließen. Es werden hier alle Finanzinstrumente, bei denen dieses Muster auftritt, getradet.

Wie gehen wir vor?

  1. Nach Tagesschluss der Märkte starten wir unseren Scanner. Dieser sucht aus allen US- und EU-Aktien, allen Indizes, Rohstoffen und Forex-Paaren diese heraus, die auf Tagesschlusskursbasis eine MACD-Divergenz aufweisen. Zusätzlich werden die Signale von uns manuell überprüft und Sie bekommen vor Markteröffnung am nächsten Tag die besten Signale im Mitgliederbereich zur Verfügung gestellt.
  2. Der Einstieg für die Divergenz-Trades ist eine ‘Market’-Order bei Börseneröffnung am nächsten Tag. Im Mitgliederbereich finden Sie für jeden Trade auch die Positionsgröße und den dazugehörigen Stoploss-Wert, wobei die dortigen Werte auf Basis unseres Standard-Kontos von 10.000 $ berechnet sind und ggf. an Ihre Kontogröße adjustiert werden müssen. So können Sie einfach die Positionsgröße für Ihr eigenes Konto errechnen. Die Positionsgröße wird auf Basis des ATR-Indikatorwertes bestimmt und es wird 1% der Kontogröße als Risiko angesetzt.
  3. Die Stoploss-Order geben Sie direkt nach Eingabe der Market-Order in Ihre Brokerplattform ein, sodass beide Orders im System sind und Sie bei Markteröffnung nicht vor Ort sein müssen.
  4. Ausstieg: Die Positionen werden i.d.R. 14 Trading-Tage lang behalten, falls die Trades bis dahin nicht ausgestoppt worden sind. Ausführliches Backtesting hat ergeben, dass es sinnvoll ist, die Stoploss-Order nach 10 Trading-Tagen auf das Einstiegsniveau nachzuziehen. Dann kann kein Verlust mehr auftreten.
  5. Performance : Über eine Periode von mehreren Jahren konnten wir mit dieser einfachen Methodik eine Performance von ca. 50% p.a. erreichen. In 2018 hat diese Methodik außerordentlich gut funktioniert (aufgrund der hohen Volatilität) und wir konnten aufgrund der größeren Bewegungen einen Gewinn von 157% erzielen.

Es werden nur volumenstarke Aktien getradet und keine, über die in der folgenden Woche Finanzberichte veröffentlicht werden.